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Alltagsszenen: Deutsche Kultur im Alltag: Ordnung muss sein!

Waldweg in Köln Heute habe ich wieder einmal eine Tendenz deutscher Kultur „life“ erlebt. Jogge morgens durch den Wald. Laufe auf der linken Seite des ca. 3 Meter breiten Weges, weil der Waldboden auf der linken Seite weicher ist. Von weitem sehe ich mir einen Fahrradfahrer entgegen kommen – auch auf der linken Seite. Normalerweise wechsle ich dann ziemlich automatisch die Spur, weil ich mich auf den nächsten Metern nicht mit der Frage beschäftigen will, wer Platz macht. „Ach“, denke ich mir, „heute kann ‚der‘ ja auch mal wechseln; ist ja ganz leicht, mit dem Fahrrad einen Schlenker zu machen“. Wir kommen uns näher und näher und der, wie ich zwischenzeitlich sehen kann, ältere Herr auf dem Rad macht keine Anstalten zu wechseln. Nun kommt Trotz in mir auf und ich will links bleiben! Kurz bevor wir zusammenkrachen, wechsle ich mit einem „Ooouu, Maaaannnn!“ auf die rechte Seite, und er sagt sehr laut und sehr deutlich: „immer rechts! Immer rechts“! Das finde ich – allerdings erst nach ein paar Minuten :-) – dann wieder lustig! In kaum einem anderen Land wäre jemand auf die Idee gekommen, sich auf einem Waldweg auf die Straßenverkehrsordnung beziehen zu wollen! Schon gar nicht für Fußgänger! Ich sollte also lernen, dass man sich immer, auch auf Waldwegen, rechts zu halten hat. Aha! Viele Deutsche haben eine stärkere Tendenz als andere zur Regel-Akzeptanz, also zum Einhalten von Regeln und, so meine These seit heute früh, vielleicht auch ein stärkeres “Sendungsbewusstsein”, andere zur Befolgung des Regelwerks aufzufordern: „Immer rechts! Immer rechts!“. Jawoll, immer rechts! Auch im Wald! Dieser Beitrag ist natürlich mit einem kleinen Augenzwinkern geschrieben! Keinesfalls sind alle Deutschen regelverliebt oder wollen anderen ein solches Verhalten aufoktroyieren! Aber eine Tendenz zu einer höheren Regelorientiertheit und zu einer vermehrten Einhaltung von Regeln kann man in Deutschland wohl schon beobachten. Auch im Wald…

Als “Gegenmittel” zu diesem Beitrag empfehle ich meinen am 26.07. erschienenen Blog-Eintrag “Vorsicht vor Verallgemeinerungen!” 😉

  1. http://www.exemcor.com/ Reply

    Ester Siempre ha habido excepciones, pero con la crisis esta desunión se está agudizando y es que cuando el ánimo decae y el hambre aprieta, en ciertos casos la familia empieza a ser una pesada carga.Saludos

  2. RodrigoPues yo te estoy leyendo por recomendación de Tabi, que te linkeo a nuestro blog. Dicen que el amor de madre es incondicional, y creeme, lo sé de cierto.Cuando un político señale lo que escribes, piensa que tienes la grandísima suerte de haber elegido ser un escritor que es fiel a su pensamiento, y no es personalBravo y sigue! yo también quiero suscribirme a tú lista!!Fer

  3. guthaben kreditkarte reise Reply

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  4. digion.com Reply

    Ms Witch – There's NO WAY I'm letting my daughter read ANY of Declan Hughes' books. I don't care how good they are … Erm, that was what you asked, right?Cheers, Dec

  5. http://www./ Reply

    Keirsten. They are ordinary drop beads with pink lined holes. Strung on pink waxed linen cord. I agree, on the picture it looks like they are strung on the silk cord, but they are not.

  6. Chicken coops are for chickens. Human beings in first world countries -especially ones with disabled children- should be able to live in a houseWork harder, get a house. Just like you did FN.How many of you live in countries where healthcare is guaranteed and actually have lived that experience to discuss it? Not just, "my sister lived in Canada for a year…" blah blah blah shit.

  7. Rusty Reply

    All of these articles have saved me a lot of heasechad.

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